11. Araber Festival • 20. - 22. August 2021 • Stadl-Paura
European Amateur Schau & Nationales Championat

Ausschreibung - 11. Araber-Sommerfestival
20. - 22. August 2021 - Pferdezentrum Stadl-Paura
Europäische Amateur - Schau (ECAHO Aff.Nr. 079-2021/AT)
Veranstaltungsteam: Verein Araber-Sommerfestival

Teilnahmeberechtigte Pferde:
Teilnahmeberechtigt sind Vollblutaraber, die bei Nennschluss in einem WAHO-anerkannten Stutbuch registriert sind und sich in europäischem Besitz befinden. Der Registrierungsnachweis ist der Nennung in Kopie beizulegen.
Gold-, Silber- und Bronze-Champions von A, B oder C International Schauen sind nicht startberechtigt, ausgenommen Champions von Juniorenklassen, die in die Seniorenklassen aufsteigen. Die Pferde dürfen im laufenden Jahr weder von einem professionellen Vorführer gezeigt worden sein oder in einem Trainingsstall oder sonstigen professionellem Training gewesen sein.
Alle Pferde müssen frei von ansteckenden Krankheiten sein, aus einem seuchenfreien Bestand kommen und wirksam gegen Influenza geimpft sein, d.h. 1. und 2. Impfung im Abstand von 21 bis 92 Tagen, 3. Impfung innerhalb 7 Monate, weitere Impfungen können alle 12 Monate erfolgen, die letzte Impfung minimal 7 Tage und maximal 6 Monate und 21 Tage vor Ankunft im Pferdezentrum. Der Impfnachweis ist in Kopie dem Nennformular beizulegen und im Original vor Ort vorzulegen.

Hinweis: Teilnehmer aus dem Ausland sollten ca. 2-3 Wochen vor der Veranstaltung beim zuständigen Amtstierarzt ein internationales Gesundheitszeugnis beantragen und mitführen. Weiters wird auf die Bestimmungen der EU-Tiertransportverordnung (EG 1/2005) verwiesen.

Teilnahmeberechtigte Vorführer:
Alle Pferde sind von Amateuren vorzustellen. Der Amateurstatus gerät in Verlust, wenn in den letzten zehn Jahren gegen Bezahlung ein oder mehrere Pferde trainiert und/oder vorgestellt worden sind (im Zweifelsfall entscheidet der Veranstalter).
Die Vorführer sollen ordentlich gekleidet sein und dürfen keine Kleidungsstücke mit Reklameaufschrift tragen, die einen Hinweis auf das vorgeführte Pferd oder den Besitzer geben könnten. Die Pferde sind mit Lederzäumung oder leichtem Halfter vorzustellen. Hengste im Alter von drei Jahren und älter können mit Zaum und Gebiss gezeigt werden, die sicher und bequem für das Pferd sind. Alle Zäume ohne Gebisse müssen ebenfalls sicher und bequem für das Pferd sein. Pro Pferd dürfen sich der Vorführer und ein Helfer im Ring befinden. Wer nicht in der Lage ist, sein Pferd selbst vorzustellen, kann auf einem vom Veranstaltungsteam gestellten Vorführer zurückgreifen, muss dies aber bei Anmeldung bekanntgeben.

Meldeschluss: Freitag, 23. Juli 2021
Richter:
• Dr. Ton Hulshof, NL
• Dr. Thomas Stohler, CH

Disziplinarkomitee:
• Kerstin Wisniowski, DE
• Dr. Markus Königshofer, AT

Ringsteward:
• Wolfgang Auer, AT

Allgemeine Schauregeln
Für die Veranstaltung gelten die Regeln der EAHSC (European Arab Horse Show Commission).
Alle Teilnehmer und deren Beauftragte unterwerfen sich mit Anmeldung den Bestimmungen dieser Ausschreibung. Die Teilnehmer haben die getroffenen Entscheidungen der Richter voll anzuerkennen. Die Richter sind vom Veranstalter eingeladen und ehrenamtlich tätig.
Von allen Ausstellern wird erwartet, dass sie sich entsprechend den Regeln des ethischen Schauverhaltens auf dem Gelände bewegen. Sie werden diesbezüglich für sich selbst und für Ihre Vorführer verantwortlich gemacht. Entscheidungen von Schaukomitee, Richter, Disziplinarkomitee und den eingesetzten Stewards sind endgültig. Sie sind nicht haftbar für die Folgen der von ihnen getroffenen Entscheidungen.
Der Veranstalter haftet nicht für Schäden und Unfälle an Personen, Tieren und Sachwerten, sowie etwa vorkommende Diebstähle. Für Schäden, die ein Tier verursacht, ist gemäß ABGB der Tierhalter haftbar. Eine Haftpflichtversicherung wird dringend empfohlen.
Die Pferde müssen in gutem Futter- und Pflegezustand sein. Übertriebenes Make-up, Scheren des gesamten Pferdes bzw. Abrasieren von Mähne und Kötenbehang sind nicht erwünscht. Eine Färbung von Haut und Deckhaaren ist untersagt. Die Hufe dürfen nicht gefärbt und lackiert sein und müssen sich in gepflegtem Zustand befinden. Hufeisen sind erst ab einem Alter von drei Jahren erlaubt. Im Fall einer medizinischen Indikation muss ein tierärztliches Attest vorgelegt werden.
Der Vorführer muss in der Lage sein, das Pferd jederzeit kontrollieren zu können. Gewaltanwendungen gegenüber den Pferden sind verboten, es sei denn, es handelt sich um unumgängliche erzieherische Maßnahmen. Handlungen aller Art, die bei Pferden Angst und Panik verursachen, sind zu unterlassen. Missachtung dieser Regeln hat den sofortigen Ausschluss zur Folge.
Zur Präsentation soll das Pferd in natürlicher Haltung aufgestellt werden, eine leichte Streckung und Wölbung des Halses ist erlaubt.

Klassen:
13 Stut- und Hengstfohlen
14 Jährlingsstuten
15 2-3 jährige Stuten
16 Jährlingshengste
17 2-3 jährige Hengste
18 4-7 jährige Stuten
19 8-jährige und ältere Stuten
20 4-7 jährige Hengste
21 8-jährige und ältere Hengste
22 Wallache
23 Liberty / Stuten
24 Liberty / Hengste
25 Liberty / Wallache
Der Veranstalter behält sich vor, die Klassenaufteilung zu ändern oder Klassen zusammenzulegen.

Ablauf und Beurteilung:
Alle Pferde einer Klasse sind an der Hand im Schritt in den Ring zu führen. Danach erfolgen die Einzelvorstellungen unter Beachtung der Anweisungen des Ringstewards. Jeder Vorführer kann entscheiden, ob er sein Pferd erst im Trab zeigt und danach vor den Richtern aufstellt, oder nach dem Aufstellen wahlweise im Trab an der Hand oder im Freilauf zeigt. Das Zeitlimit für die Gesamtvorstellung eines Pferdes soll fünf Minuten nicht überschreiten.
Die Richter richten die Klassen einzeln, ohne Katalog, nach folgenden Kriterien:
• Typ (Rasse- und Geschlechtstyp)
• Kopf
• Hals
• Körperbau
• Fundament
• Schritt
• Trab
Vergeben werden für alle Kriterien 1-10 Punkte. Für die Endnote werden die Ergebnisse addiert und durch die Zahl der Richter geteilt. Die Noten werden offen gezeigt. Bei Notengleichheit entscheidet die jeweils höhere Typnote über die Platzierung. Wenn dennoch Notengleichheit besteht, wird die höhere Trabnote herangezogen. Wenn dann noch keine Entscheidung fällt, wird ein Richter per Los ausgewählt, der seine Präferenz nennt.

Fohlenklassen:
Fohlen müssen zum Zeitpunkt der Veranstaltung mindestens 4 Wochen alt sein, dürfen nicht geschoren sein und müssen an der Hand bei Fuß der Mutter vorgestellt werden. Bei der Einzelvorstellung dürfen sie im Freilauf gezeigt werden. Fohlen werden nicht nach dem beschriebenen Richtsystem bewertet, sondern von den Richtern vergleichend gerichtet, d.h. die Richter notieren gemeinsam die Rangierung in der Klasse.

Liberty - Klassen:
Ablauf und Beurteilung:
Die Richter richten die Klasse unabhängig ohne Katalog nach folgenden Kriterien:
Typ - multipliziert mit 2, Exterieur & Gesamterscheinung - multipliziert mit 1, Bewegungen - multipliziert mit 3
Bei Notengleichheit entscheidet die jeweils höhere Typnote über die Platzierung. Wenn dennoch Notengleichheit besteht, wird die höhere Bewegungsnote herangezogen. Wenn dann noch keine Entscheidung fällt, wird ein Richter per Los ausgewählt, der seine Präferenz nennt.

Championat:
Die Titelvergabe erfolgt nicht analog zu den in der Klasse erzielten Punkten, sondern mittels gesonderter Wertung durch alle anwesenden Richter. Ermittelt werden bei entsprechender Beteiligung in den einzelnen Klassen folgende Gold-, Silber- und Bronzechampions:
Juniorenchampionat - Stuten (Klassen 14, 15)
Juniorenchampionat - Hengste (Klassen 16, 17)
Seniorenchampionat - Stuten (Klassen 18, 19)
Seniorenchampionat - Hengste (Klassen 20, 21)
Erstplatzierte Pferde werden dem Alter nach aufgestellt (jüngstes Pferd nach rechts), die zweitplatzierten Pferde dahinter in der gleichen Reihenfolge. Die Richter beurteilen die erstplatzierten Pferde einzeln, zuerst stehend und dann im Trab. Die Richter dürfen nicht miteinander sprechen. Der Gold-Champion wird aus den Pferden der ersten Reihe von jedem Richter schriftlich nominiert. Das am besten benotete Pferd wird Goldmedaillen-Gewinner. Im Falle einer Punktgleichheit wird das Pferd, das die höchste Punktzahl in seiner Klasse erhalten hat, zum Goldmedaillen-Gewinner ernannt. Im Falle einer weiteren Punktgleichheit finden die "Punktgleichheitsregeln bei Platzierungen" Anwendung. Wenn der Champion bestimmt ist, wird der Silber-Champion gewählt. Der Silbermedaillen-Gewinner wird in der gleichen Manier ermittelt, wie der Goldmedaillen-Gewinner, von allen anderen Pferden, die sich für das Championat qualifiziert haben. Der Bronzemedaillen-Gewinner wird unter Anwendung des gleichen Systems ermittelt.
Wenn ein erstplatziertes Pferd nicht am Championat teilnehmen kann, wird das zweitplatzierte seinen Platz einnehmen und zusammen mit den erstplatzierten gerichtet. Sollte ein erstplatziertes Pferd von den Richtern aus dem Ring gewiesen werden oder vom Vorführer aus irgendeinem Grund rausgeführt werden, wird erachtet, es habe am Championat teilgenommen, und deshalb kann das zweitplatzierte Pferd nicht mit den anderen erstplatzierten gerichtet werden. Alle Pferde, die sich für ein Championat qualifizieren, müssen daran teilnehmen. Nichtteilnahme ohne tierärztliches Zeugnis zieht die Disqualifizierung des Pferdes und die Streichung aller Ergebnisse und Platzierungen nach sich und das Pferd ist für den Zeitraum von einem Jahr ab dem Tag der Schau disqualifiziert. Im Falle einer Disqualifizierung rückt das hinter dem disqualifizierten Pferd stehende Pferd in der Klasse um einen Rang vor, kann aber nicht am Championat teilnehmen.

Preise und Auszeichnungen:
Zur Siegerehrung erscheint jeweils die komplette Klasse im Ring. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und eine Schleife. Die Klassensieger und die Champions erhalten Trophäen.

Kosten der Teilnahme:
Das Nenngeld beträgt pro Pferd EUR 60,- für eine Schauklasse der Amateurschau und EUR 40,- für eine Libertyklasse. Nenn- und Boxengeld sind im Voraus zu entrichten, anderenfalls behält sich der Veranstalter vor, Pferde von der Schau auszuschließen. Für verspätet eingehende Nennungen, sofern diese noch angenommen werden, wird das eineinhalbfache Nenngeld erhoben. Bei Abmeldungen vor der Veranstaltung kann das Nenngeld nur erstattet werden, sofern die Pferde noch aus dem Katalog genommen werden können.
Boxen inkl. Einstreu & Heu stehen für EUR 75,- für einen Tag bzw. für EUR 120,- für das gesamte Wochenende zur Verfügung.
Startnummern als Brust- und Rückennummern werden vom Veranstalter gegen ein Pfand von 10,- EUR ausgegeben. Das Pfandgeld kann nur vor Ort ausgezahlt werden,
Transportkostenentschädigung wird nicht gezahlt.

Vorläufiger Zeitplan für Schauklassen:
Freitag, 20. August 2021
keine Schauklassen

Samstag, 21. August 2021
ab 09:00 Uhr: Nationales Championat Juniorenklassen
Mittagspause
ab 13:00 Uhr: Nationales Championat Seuniorenklassen

Sonntag, 22. August 2021
ab 09:00 Uhr: Nationales Championat, anschießend Vergabe Sonderpreise
ab 11:00 Uhr: Europäische ECAHO Amateurschau, anschießend Championat, Liberty, Vergabe der Sonderpreise
Ende ca. 17:00 Uhr

Hinweis Datenschutz:
Gemäß Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erteilen alle Teilnehmer und BesucherInnen (egal in welcher Funktion) mit der Anmeldung oder mit dem Zutritt zum Veranstaltungsort die Zustimmung, dass ihre Daten ermittelt, verarbeitet und weitergeleitet werden dürfen und weiters zur Bildverarbeitung samt akustischer Information.

Stand: 01.07.2021  

Ausschreibung ECAHO Amateurschau (pdf-Druckversion)  

Nennformular Amateurschau & Liberty (pdf-Druckversion)

entry form Amateurshow (pdf-print version)




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